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Sterbeversicherung

Sterbeversicherung

Ein Sterbefall ist heutzutage mit hohen Beerdigungskosten verbunden, zudem beteiligt sich die gesetzliche Sozialversicherung nicht mehr an diesen Kosten, so dass hierfür der Abschluss einer Sterbeversicherung sinnvoll erscheint. Für den Kauf eines Sarges, der Grabstelle, der Blumengestecke und vielleicht auch für eine Feuerbestattung, für Benachrichtigungskarten, eine angemessene Trauerfeier mit anschießender Bewirtung der Gäste und den Kauf eines Grabsteins fallen Kosten an, die leicht eine fünfstellige Summe annehmen können. Wohl kaum jemand möchte seine Hinterbliebenen mit diesen Kosten belasten in einer Situation, die ohnehin für Angehörige traurig und aufgrund der vielen notwendigen Regelungen anstrengend ist. Gerade für ältere Menschen ist es daher beruhigend und sinnvoll, wenn sie die Gewissheit haben, dass für ihre standesgemäße Beisetzung gesorgt wird. Ideal ist die Absicherung der Angehörigen, wenn zur Deckung der Beerdigungskosten eine Sterbeversicherung abgeschlossen wird.


Sterbeversicherung - Kostenübernahme durch gesetzliche Versicherer gibt es nicht mehrSterbeversicherung

Noch bis zum Jahr 2003 beteiligten sich die gesetzlichen Krankenkassen mit einer Beihilfe an den Kosten einer Beisetzung, die als Sterbegeld an die Hinterbliebenen gezahlt wurde. Für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung betrug das Sterbegeld im Jahr 2003 noch 525 Euro, für Familienmitglieder die Hälfte. In früheren Jahren war der Zuschuss höher, sofern Verstorbene zum Stichtag 01.01.1989 Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse waren, und wurde schon seit 1998 kontinuierlich reduziert. Mit der großen Gesundheitsreform im Jahr 2004 wurde das Sterbegeld als versicherungsfremde Leistung eingestuft und somit vollständig abgeschafft. Der Gesetzgeber vertritt die Auffassung, dass es Leistungen gibt, die in die Eigenverantwortlichkeit der Versicherten fallen und daher nicht von der Solidargemeinschaft der Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden sollten. Das bedeutet nichts anderes, als dass man Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen anheimstellt, eine private Versicherung für diesen Fall abzuschließen oder anderweitig für den eigenen Tod Vorsorge zu treffen.


Zugangsvoraussetzungen für eine Sterbegeldversicherung 

Anders als bei den meisten Vorsorgeversicherungen wie der Unfallversicherung, der Risikolebensversicherung, der Krankenversicherung oder der Berufsunfähigkeitsversicherung spielt der Gesundheitszustand der versicherten Person beim Abschluss einer Sterbeversicherung keine Rolle. Sollte es im Versicherungsantrag doch einmal einige Fragen zum Gesundheitszustand geben, so sind diese eher oberflächlich und nicht ausschlaggebend für die Annahme des Versicherungsantrags. Lediglich eine Altersbegrenzung legen die meisten Versicherer zugrunde. In der Regel kann die Sterbeversicherung daher nur bis zum 85. Lebensjahr abgeschlossen werden.


Sterbeversicherung - Wartezeiten

Die meisten Versicherer schützen sich davor, dass eine Sterbeversicherung erst dann abgeschlossen wird, wenn der Todesfall bereits absehbar ist. Aus diesem Grunde enthalten die Versicherungsbedingungen für Sterbeversicherung in der Regel Wartezeiten, die erfüllt sein müssen, bevor die vereinbarte Leistung aus der Versicherung erbracht wird. Je nach gewähltem Tarif können diese Wartezeiten unterschiedlich lang ausfallen und bis zu drei Jahren betragen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Beiträge, die entrichtet wurden, in einem Todesfall innerhalb der Wartezeit verloren sind. Vielmehr erhalten Angehörige die bis zu diesem Zeitpunkt eingezahlten Beiträge ausgezahlt. Die beim Vertragsabschluss vereinbarte Versicherungssumme kommt jedoch erst zur Auszahlung, wenn die Wartezeit verstrichen ist.

Bezüglich der Dauer der Wartezeit bei einer Sterbeversicherung besteht die Auswahl zwischen festen und gestaffelten Wartezeiten. Wird beim Abschluss der Sterbeversicherung eine feste Wartezeit vereinbart, so erfolgt die Auszahlung des Sterbegeldes erst dann, wenn diese Wartezeit abgelaufen ist. Im Fall der gestaffelten Wartezeit erhöhen sich die Versicherungsleistungen mit der Laufzeit der Versicherung. Die Tarife der Versicherer unterscheiden sich in der Art der Staffelung. So kann es eine monatliche Staffelung geben, die für jeden Monat der Versicherungslaufzeit einen höheren Auszahlungsbetrag vorsieht, oder feste, prozentuale Staffelungen in halbjährlichen Schritten bis zum vollständigen Ablauf der Wartezeit.

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Letzte Aktualisierung: 09.10.2017