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Pflegezusatzversicherung

Pflegezusatzversicherung als Pflegetagegeld oder Pflegekostenversicherung

Es ist nicht nur die Leistung aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, die vermutlich nicht ausreichen wird, wenn Pflegebedürftigkeit entsteht, sondern auch die privaten Pflegeversicherungen sind in ihrem Basis-Tarif nicht ausreichend, um alle Kosten einer schweren Pflegebedürftigkeit zu decken. Dieser Zustand wird sich umso mehr verstärken, als in Zukunft mit einer extrem hohen Anzahl von Pflegefällen zu rechnen ist. Wer der finanziellen Risiken, die mit dem Eintritt von Pflegebedürftigkeit verbunden sind, möglichst umfassend ausschließen möchte, kommt daher nicht umhin, eine zusätzliche private Pflegeversicherung abzuschließen.


Pflegezusatzversicherung in 2 Varianten

Die privaten Krankenversicherer bieten zwei Varianten der Pflegezusatzversicherung an, und zwar die Pflegekosten- und die Pflegetagegeld-Versicherung. Weder eine Pflegeversicherung, noch eine Pflegezusatzversicherung schützt vor Pflegebedürftigkeit, wohl aber das Vermögen, damit es nicht vollständig zur Bestreitung der durch die Pflegebedürftigkeit entstehenden Kosten aufgebraucht wird. PflegezusatzversicherungTrotz der inzwischen vorgeschriebenen Absicherung durch die gesetzliche oder private Pflegeversicherung muss im Fall der Pflegebedürftigkeit das eigene Einkommen und Vermögen eingesetzt werden, weil die Leistungen aus der Pflegeversicherung regelmäßig nicht zur Bestreitung aller Kosten ausreichen. Allein ein Platz in einem Pflegeheim übersteigt mit Kosten bis zu 3 500 Euro im Monat bei weitem die Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung in Höhe von monatlich höchstens 1 688 Euro. Reichen eigenes Einkommen und Vermögen darüber hinaus auch nicht aus, so müssen die Kinder und letztendlich die Gesellschaft in Form von öffentlicher Hilfe zur Pflege für die verbleibenden Kosten aufkommen. Die Folge für betroffene Personen ist Verarmung und Abhängigkeit.


Pflegezusatzversicherung - Beiträge

Wurde rechtzeitig eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen, so zeichnet sich die Zukunft deutlich rosiger ab. Aber beim Abschluss der Pflegezusatzversicherung ist zu bedenken, dass die Beiträge dafür mit fortschreitendem Alter steigen und die Aufnahme in die Versicherung von einer Gesundheitsprüfung abhängig ist. Mit niedrigen Beiträgen kann man daher schon in jungen Jahren für die Zukunft vorsorgen. Der Eintritt in die Pflegezusatzversicherung  im hohen Alter wird aufgrund der Gesundheitsprüfung obendrein erschwert oder ist mit hohen Beitragszahlungen verbunden. Auch junge Menschen sollten daher dieses Problem nicht von sich weisen und frühzeitig vorsorgen.


Pflegezusatzversicherung - Tarife

Grundsätzlich unterscheiden sich in der Pflegezusatzversicherung zwei verschiedene Systeme, die Pflegekosten-Versicherung und die Pflegetagegeld-Versicherung. Beide Versicherungen treten immer dann ein, wenn die Leistungen aus der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung nicht zur Bestreitung der Kosten ausreichen. Der Versicherte selbst legt beim Abschluss der Versicherung fest, in welcher Höhe die Zusatzversicherung später einmal Leistungen erbringt.

Die Pflegekosten-Versicherung trägt einen prozentualen Anteil der durch die Pflege entstehenden Kosten. Wer sämtliche Kosten abgedeckt haben möchte, muss also eine Pflegekosten-Versicherung zu 100 Prozent abschließen. Die Höhe der Kosten muss zur Ermittlung des Versicherungsanteils nachgewiesen werden. Die Versicherer schützen sich jedoch auch in diesem Fall dadurch, dass Höchstgrenzen für die Leistungen in den Versicherungsbedingungen enthalten sind.


Pflegezusatzversicherung als Tagegeld

Die Pflegetagegeld-Versicherung zahlt ihre Leistungen in Form eines Tagegeldes aus, das von der festgestellten Pflegestufe abhängig ist. Das vereinbarte Pflege-Tagegeld richtet sich nach Pflegestufe 3, wird aber unabhängig von den tatsächlich in Anspruch genommenen Pflegeleistungen bezahlt, so dass kein Nachweis über tatsächlich entstandene Pflegekosten zu erbringen ist. In den unteren Pflegestufen verringert sich der Anteil des Pflegetagegeldes auf zum Beispiel 30 Prozent in Pflegestufe 1.


Pflegezusatzversicherung - Bei Pflegebedürftigkeit - Im Ausland

Es ist nicht mehr möglich, eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen, wenn bereits Pflegebedürftigkeit besteht. Vielmehr haben Versicherte eine dreijährige Wartezeit einzuhalten, bevor die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden können. Eine Ausnahme von dieser Wartezeit stellt Pflegebedürftigkeit dar, die durch einen Unfall eingetreten ist.

Obwohl die Leistungen aus der Pflegeversicherung grundsätzlich nur im Inland erbracht werden, leistet die gesetzliche Pflegeversicherung auch in allen EU-Staaten sowie in den Ländern Norwegen, Island, Liechtenstein und der Schweiz Zahlungen. Beim Abschluss einer Pflegezusatzversicherung muss die Ausdehnung der Leistungen auf andere Staaten besonders vereinbart werden.

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Letzte Aktualisierung: 08.08.2017